Bei der Gestaltung der Kaimauer plädiert die AfD-Fraktion für die Variante B.
Für diese Variante sprechen gute Gründe.
Erstens der hohe Wiedererkennungswert, denn der Cottbuser Ostsee sollte schon mit anderen schiffbaren Gewässern in unserer Region wie z.B. dem Schwielochsee etwas konkurieren können, auch wenn keine Anbindung über die Kanäle und Flüsse z.B. bis zur Ostsee oder den Berliner Gewässern möglich ist.
Weiterhin bietet die Variante B wesentlich kürzere Wege zu den Liegeplätzen an den Bootsstegen, ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn an Bord wird neben viel Ausrüstung auch reichlich Proviant gebunkert.
Die favorisierte Variante A hat eine ungünstige Einfahrtsituation, denn wenn der Wind vom See kommt, werden die Boote gegen die Kaimauer gedrückt. Es gilt zu bedenken, daß gerade die hier eingesetzten relativ kleinen und leichten Boote sehr schnell abdriften können.
Bei der Variante B kann der Schiffsführer wahlweise entsprechend der Windverhältnisse die Backbordseite oder Steuerbordseite nutzen. (die Ostseemarina Grömitz (ca 780 Boote) hat eine ähnliche Form entsprechend der Variante B).
Wir geben außerdem zu bedenken, das bei dem Favoriten Variante A sehr lange Versorgungsleitungen (Wasser und Strom) gelegt werden müssen, da die Bootsstege überwiegend von der Seeseite angelegt sind, bei der Variante B ist die Anbindung der Bootsstege von der Landseite und damit bedeutend günstiger und somit weniger aufwendig.
Marianne Spring
Fraktionsvorsitzende AfD Cottbus
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